Freiwillige Feuerwehr Köln

Viele Schadenslagen innerhalb Kölns können nur deshalb so gut abgewickelt werden, weil die Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr der Berufsfeuerwehr (BF) im Verbund zur Seite stehen. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützt die BF in dem sie selbständige Einsätze durchführt, verstärkt die BF an personalintensiven Einsatzstellen sowie bei Großveranstaltungen und sie besetzt leerstehenden Feuerwachen der BF bei langwierigen Einsätzen, so dass der Brandschutz im Wachgebiet auch weiterhin sichergestellt ist.

Die Konzepte der FF legen den Schwerpunkt darauf, einen personell vergleichbaren Einsatzwert eines Löschgruppen-fahrzeug der FF mit einem Löschgruppenfahrzeug der BF zu erhalten. Es wurde daher festgelegt; dass ein Lösch-gruppenfahrzeug der FF erst dann als "Unterstützungs-LF" gewertet wird, wenn es mit einem Fahrzeugführer mit mindestens Gruppenführer-Qualifikation, drei Mann Atemschutztrupp und einem Maschinist (Fahrer) besetzt ist.

Der Gruppenführer der FF, sollte dieser zuerst an der Einsatzstelle eintreffen, bleibt solange Einsatzleiter, bis der zu-ständige Einsatzleiter der BF lageabhängig die Einsatzleitung übernimmt. Gegebenenfalls übernimmt der Gruppen-führer einen eigenen Einsatzabschnitt. Unter den vorgenannten Voraussetzungen bleibt der Gruppenführer der FF bei kleineren Einsatzlagen (Lagen für eine Löschgruppe), sowie auch bei der Unterstützung von Sonderfahrzeugen der BF Einsatzleiter. Um schnellstmöglich erkennen zu können, ob das LF der FF die Voraussetzungen erfüllt, wird dies durch eine rote, vom Gruppenführer zu tragende Weste kenntlich gemacht. Diese Weste signalisiert, dass das Einsatzfahrzeug der FF mit der Mindestbesatzung nach Konzept einsatzbereit ist.

Die Freiwillige Feuerwehr Köln besteht aus 24 Löschgruppen, einer Einheit des Umweltschutzdienstes und einer Einheit Fernmeldedienst.

Alarmiert wird die Freiwillige Feuerwehr im Schnitt etwa ca. 1.000 mal/Jahr. Hierbei fallen ca. 28% auf Brandeinsätze, 35,5% auf Technische Hilfeleistungen, 30,7% auf Einsätze, die sich als Fehlalarme erweisen Eingeschlossen sind weiterhin 1,0% "First-Responder-Einsätze". Aufgrund von lang anhaltenden Einsätzen müssen in bei. 4,7% der Einsätze personalreduzierte Wachen der Berufsfeuerwehr besetzt werden. Die Rufbereitschaft der Hauptbrandmeister der FF wird in durchschnittlich 1,2% zur Einsatzleitung hinzugezogen bzw. alarmiert. Insgesamt werden von der Einsatzabteilung der FF etwa 50.000 Stunden Einsatzdienst geleistet.

Neben dem Brandbekämpfung unterstützt die Freiwillige Feuerwehr die Berufsfeuerwehr im

  • Fachbereich Fernmeldedienst/Kommunikation
  • Bei Warn- und Evakuierungsmaßnahmen
  • Schaumittelverteilung -und Erzeugung
  • Beleuchtung
  • Umweltschutzdienst
  • Löschwasserversorgung über lange Wegstrecken
  • First-Responder-FF
Der Umweltschutz spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Gefahrenabwehr. Gerade die Umweltschutzeinsätze binden häufig viele Einsatzkräfte. Bei großen und personalintensiven Gefahrstoffeinsätzen, bei der Dekontamination von Geräten und Personen oder bei der systematischen Rückhaltung von Löschwasser wird daher neben der Berufsfeuerwehr die Freiwillige Feuerwehr mit eingesetzt.

Der als Modellversuch im Jahr 2001 zur Verkürzung des therapiefreien Intervalls bei bestimmten lebensbedrohlichen Situationen an drei Standorten der FF Worringen, Porz-Langel und Dellbrück, eingeführte Aufgabenbereich läuft weiterhin erfolgreich.

Die Mitglieder der FF sind ehrenamtlich tätig. Der Ausbildungs-, Übungs,- und Einsatzdienst erfordert bereits einen hohen zeitlichen und persönlichen Einsatz für diese Tätigkeit. Trotz dieser schon grenzwertigen Belastung unterstützen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr das soziale Engagement anderer Bürger in den jeweiligen Stadteilen. Sie stellen sich z.B. zur Verfügung, um bei Martinsumzügen, Sportveranstaltungen etc. die Sicherheit der Bürger zu gewähren. Nur durch das eigene, das er- und gelebte "Wir-Gefühl", kann dieses Engagement freigesetzt werden und erheblich zum Erhalt des Zusammenlebens in den Kölner Stadtteilen beitragen.

In der Jugendfeuerwehr, der Jugendarbeit innerhalb der FF, wird gerade die Förderung der sozialen Kompetenz oben angestellt. Somit wird seit 2000 die Aktion " Kinder Helfen Kindern", Hilfe für Litauen durchgeführt. Es wurden bisher viele Hilfsgüter für Kinderheime und für sogenannte "Straßenkinder" mit sehr großem Engagement gesammelt und als Hilfstransport an den Bestimmungsort überführt. Der Besuche vor Ort machen deutlich, wie notwendig und sinnvoll diese Hilfe für die Kinder dort ist. Die einzelnen Jugendgruppen nahmen an vielen Veranstaltungen in und außerhalb Kölns teil. Fortbildungsseminare für die Jugendwarte runden insgesamt die Arbeit innerhalb der Jugendfeuerwehr ab.

Der Abwärtstrend bei den Mitgliedszahlen der Freiwilligen Feuerwehr konnte angehalten werden. Im Einsatzdienst kann auf eine Stärke von 700 Mitgliedern zurückgegriffen werden.

Die Jugendfeuerwehr konnte ihren Personalstand in den 20 Jugendgruppen auf über 350 Mitglieder verfestigen.

Weiterhin bleibt es schwierig, engagierte Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. Der Einstieg in den Einsatzdienst der FF ist abhängig von vielen notwendigen Anforderungen. Dies erleichtert nicht gerade die Gewinnung für das Ehrenamt. Ohne das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehr würde eine große Lücke in der Gefahrenabwehr der Stadt entstehen. Die Ehrung der ehrenamtlichen Helfer durch den Oberbürgermeister der Stadt Köln wird u.a. im Ehrenamtspreis ausgedrückt. Im Jahr 2007 konnten die Frauen der FF eine Urkunde für ihr Engagement entgegen-nehmen.

Nach dem Gesetz dürfen ehrenamtlich Tätigen im Arbeitsverhältnis keine Nachteile entstehen. Hierfür stehen den Arbeitgebern im Einsatz und Ausbildungsfall Lohnfortzahlungen durch den öffentlichen Träger zu. Es wird jedoch in der heutigen Gesellschaft und in diesen wirtschaftlichen Zeiten immer schwieriger, die Arbeitgeber von der Notwendigkeit einer Freiwilligern Feuerwehr zu überzeugen.

Beim Eintritt in die Einsatzabteilung der Freiwillige Feuerwehr Köln, der ab dem 18 Lebensjahr möglich ist, müssen sich die Bewerber einer amtsärztlichen Untersuchung stellen und an einer Grundausbildung teilnehmen. Neben der Feuerwehrtechnik werden den Anwärterinnen/n an der Feuerwehrschule der Stadt Köln Kenntnisse aus den Bereichen Erste Hilfe, Tragen von Atemschutzgeräten, Besteigen von Höhenrettungsgeräten, Fahrzeugkunde, Funktechnik und rechtlichen Grundlagen vermittelt. Die Prüfungen werden schriftlich, mündlich und praktisch abgenommen.

Im weiteren Verlauf können die Feuerwehrleute abhängig vom Aufgabengebiet der Löschgruppe Zusatzqualifikationen wie Löschfahrzeugmaschinist, Klasse C Führerschein, technische Hilfeleistung, Gefährliche Stoffe und Güter, Bioschadstoffe, Strahlenschutz, etc. erwerben. Diese Lehrgänge werden ebenfalls von der Feuerwehrschule der Stadt Köln durchgeführt.

Weitere Infos zu den Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr finden Sie auf unserer Übersichtskarte. Die Vielfältigkeit des Ehrenamtes zeigt sich auch in den individuellen Seiten der Gruppen. Nutzen Sie die Links zum Surfen.

Die Freiwillige Feuerwehr Köln besteht aus 25 Löschgruppen, einer Einheit des Umweltschutzdienstes und einer Einheit Fernmeldedienst.

Alarmiert wurde die Freiwillige Feuerwehr insgesamt 1714 mal. (Gegenüber 2001 ein Plus von 651 Alarmierungen) Hierbei fielen 411 Alarmierungen auf Brandeinsätze, 736 auf Technische Hilfeleistungen, 497 auf Einsätze, die sich als Fehlalarme entpuppten, eingeschlossen sind weiterhin 16 „First-Responder-Einsätze“. Aufgrund von langanhaltenden Einsätzen mussten in 62 Fällen personalreduzierte Wachen der Berufsfeuerwehr besetzt werden. Die Rufbereitschaft der Hauptbrandmeister der FF wurde 8 mal zur Einsatzleitung hinzugezogen bzw. alarmiert. Insgesamt wurden von der Einsatzabteilung der FF 51.049 Stunden Einsatzdienst geleistet.

Am Sturmwochenende 27.10.02 wurden von den Angehörigen der FF bei 681 Alarmierungen ca. 26.245,05 Mannstunden Einsatzdienst geleistet. Insgesamt waren das etwa 2/3 der gesamten Sturmeinsätze. Eingeschlossen sind 213 Alarmierungen, bei denen der Einsatz nicht bzw. nicht mehr erforderlich war.

Neben dem Brandschutz unterstützt die Freiwillige Feuerwehr die Berufsfeuerwehr im Fachbereich Fernmeldedienst sowie bei Warn- und Evakuierungsmaßnahmen.
Der Umweltschutz spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Gefahrenabwehr. Gerade die Umweltschutzeinsätze binden häufig viele Einsatzkräfte. Bei großen und personalintensiven Gefahrstoffeinsätzen, bei der Dekontamination von Geräten und Personen oder bei der systematischen Rückhaltung von Löschwasser wird daher neben der Berufsfeuerwehr die Freiwillige Feuerwehr mit eingesetzt.

Die Mitglieder der FF sind ehrenamtlich tätig. Der Ausbildungs-, Übungs.- und Einsatzdienst erfordern bereits einen hohen zeitlichen und persönlichen Einsatz für diese Tätigkeit. Trotz dieser schon grenzwertigen Belastung unterstützen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr das soziale Engagement anderer Bürger in den jeweiligen Stadteilen. Zum Beispiel um bei Martinsumzügen, Sportveranstaltungen etc. die Sicherheit der Bürger zu gewähren, stellen sie sich zur Verfügung. Nur durch das eigene, das er- und gelebte „Wir-Gefühl“, kann dieses Engagement freigesetzt werden und erheblich zum Erhalt des Zusammenlebens in den Kölner Stadtteilen beitragen.

In der Jugendfeuerwehr, der Jugendarbeit innerhalb der FF, wird gerade die Förderung der sozialen Kompetenz oben angestellt. Somit konnte auch 2002 die Aktion „ Kinder Helfen Kindern“, Hilfe für Litauen fortgeführt werden. Es wurden wieder Hilfsgüter für Kinderheime und für sogenannte „Straßenkinder“ mit sehr viel Engagement gesammelt und als Hilfstransport an den Bestimmungsort überführt. Der Besuch vor Ort machte sehr deutlich, wie notwendig und sinnvoll diese Hilfe für die Kinder dort ist. Die einzelnen Jugendgruppen nahmen an vielen Veranstaltungen in und außerhalb Kölns teil. Fortbildungsseminare für die Jugendwarte runden insgesamt die Arbeit innerhalb der Jugendfeuerwehr ab.

Der als Modellversuch für ein Jahr zur Verkürzung des therapiefreien Intervalls bei bestimmten lebensbedrohlichen Situationen an drei Standorten der FF Worringen, Porz-Langel und Dellbrück, in 2001 eingeführte Aufgabenbereich „First-Responder-FF“, wird, wegen der in 2002 gewonnenen positiven Erkenntnisse fortgeführt.

Auch im Jahre 2002 konnte der Abwärtstrend bei den Mitgliedszahlen der Freiwilligen Feuerwehr angehalten werden. Im Einsatzdienst kann auf eine Stärke von insgesamt 699 Mitgliedern zurückgegriffen werden. Die Jugendfeuerwehr konnte ihren Personalstand von 286 auf 297 erhöhten.

Weiterhin bleibt es schwierig, engagierte Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. Dass der Einstieg in den Einsatzdienst der FF abhängig ist von vielen notwendigen Anforderungen, erleichtert nicht gerade die Gewin-nung für das Ehrenamt.
Ohne das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehr würde eine große Lücke in der Gefahrenab-wehr der Stadt entstehen. Die Ehrung der ehrenamtlichen Helfer durch die Stadt Köln wird u.a. im Ehrenamtspreis ausgedrückt, den im Jahr 2002 von der JF der FF entgegennehmen werden konnte.

Nach dem Gesetz dürfen ehrenamtlich Tätigen im Arbeitsverhältnis keine Nachteile entstehen. Hierfür stehen den Arbeitgebern im Einsatz und Ausbildungsfall Lohnfortzahlungen durch den öffentlichen Träger zu. Es wird jedoch in der heutigen Gesellschaft und in diesen wirtschaftlichen Zeiten immer schwieriger, das richtige Verhältnis zu den Arbeitgebern zu finden.

Beim Eintritt in die Einsatzabteilung der Freiwillige Feuerwehr Köln, der ab dem 18 Lebensjahr möglich ist, müssen sich die Bewerber einer amtsärztlichen Untersuchung stellen und an einer Grundausbildung teilnehmen. Neben der Feuerwehrtechnik werden den Aspiranten an der Feuerwehrschule der Stadt Köln Kenntnisse aus den Bereichen Erste Hilfe, Tragen von Atemschutzgeräten, Besteigen von Höhenrettungsgeräten, Fahrzeugkunde, Funktechnik und rechtlichen Grundlagen vermittelt. Die Prüfungen werden schriftlich, mündlich und praktisch abgenommen.

Im weiteren Verlauf können die Feuerwehrleute abhängig vom Aufgabengebiet der Löschgruppe Zusatzqualifikationen wie Löschfahrzeugmaschinist, Klasse C Führerschein, technische Hilfeleistung, Gefährliche Stoffe und Güter, Bioschadstoffe, Strahlenschutz, etc. erwerben. Diese Lehrgänge werden ebenfalls von der Feuerwehrschule der Stadt Köln durchgeführt.

Weitere Infos zu den Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr finden Sie auf unserer Übersichtskarte. Die Vielfältigkeit des Ehrenamtes zeigt sich auch in den individuellen Seiten der Gruppen. Nutzen Sie die Links zum Surfen.